Ich freue mich, dass jetzt unser Herbstprogramm der Montforter Zwischentöne online ist.

Das Programm ist so vielseitig, dass ihr euch selbst am Besten ein Bild auf der Homepage macht: https://www.montforterzwischentoene.at/

Wer nicht nur von mir, sondern mehr Informationen zu unserem Festival erhalten will meldet euch unter https://www.montforterzwischentoene.at/newsletter/ zum Newsletter der Montforter Zwischentöne an – da erfahrt ihr immer was gerade los ist und kommt direkt auf die Festivalseite.

Unser Magazin findet ihr online und an unterschiedlichsten Stellen in Vorarlberg, falls ihr noch keines gesehen habt und eins wollt, meldet euch einfach gerne direkt bei mir oder unserem Produktionsleiter Noah Vinzens info@montforterzwischentoene.at

Derweil widme ich mich jetzt den Endproben für die gemeinsame Produktion mit Folkert Uhde „in the blink of an eye“ mit Marina Rützler, Maartje Pasman, Fabian Tobias Huster, Sebastien Kapps, Joni Österlund und mir als Performer:innen, dem Kammerchor Feldkirch unter der Leitung von Jakob Pebök und den Musiker:innen Maxine Troglauer, Raphael Brunner und Juan Carlos Diaz.

Ich freue mich sehr, wenn ihr bei unserem ersten Festivaljahr dabei seid!

Alles Liebe,

Silvia

 

 

Zwischen gestern und morgen: Montforter Zwischentöne fragen „und jetzt!?“

Ein Festival über den Augenblick, in dem Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen

Feldkirch – Was geschieht, wenn das Vertraute endet? Was beginnt, wenn der nächste Schritt noch nicht feststeht? Und wie beeinflusst das, was wir heute tun, die Zukunft? Mit dem Titel „und jetzt!?“ widmen sich die Montforter Zwischentöne – kurz MOZ genannt – vom 9. bis 30. November 2026 einem Moment, der voller Möglichkeiten ist: dem Augenblick zwischen dem, was war, und dem, was kommen wird.

Den Auftakt in die Festivalzeit bildet bereits am 6. November der beliebte „Gruß aus der Küche“. Die künstlerischen Leiter Silvia Salzmann und Folkert Uhde geben dabei Einblicke in das Programm, präsentieren ausgewählte Künstler:innen, besondere Formate und musikalische Kostproben. Die unterhaltsame Vorschau öffnet den Blick hinter die Kulissen und stimmt auf die kommenden Festivalwochen ein. Der Eintritt der Veranstaltung, die einmal um 17 und ein zweites Mal um 19 Uhr im Restaurant „illvy“ stattfindet, ist frei. Das Buchen einer kostenlosen Platzkarte ist erforderlich.

 

Den offiziellen Festivalbeginn bildet dann traditionell „Das Begräbnis der Gegenwart“ am 9. November im Montforthaus. Das Format verbindet Abschied und Neuanfang und stellt die Frage nach dem Umgang mit dem Jetzt. Der Romanist und Kulturtheoretiker Jan Söffner hält die Trauerrede. Mit einer Lesung von Zoe Hutmacher, Musik von Carles Muñoz Camarero und einer darauf abgestimmten Installation von Roland Adlassnigg soll der Festivalbeginn zu einem vielschichtigen Ritual des Übergangs werden.

Bereits am nächsten Morgen, am 10. November, lädt das Sonnenaufgangskonzert dazu ein, den Tag um 7 Uhr bewusst zu beginnen. Musik, Text und Bewegung treffen aufeinander: Carolina Fink lädt zum „Movement Shopping“, während Carles Muñoz Camarero, Monika Bauer und Zoe Hutmacher musikalische und literarische Impulse setzen.

Ein Höhepunkt des diesjährigen Winter-Festivals der MOZ ist mit Sicherheit „in the blink of an eye II“, eine Choreografie des künstlerischen Leitungsduos Silvia Salzmann und Folkert Uhde für Tanz, Musik und Video. Tanzensemble, Instrumentalist:innen sowie der Kammerchor Feldkirch begegnen darin am 13. und 14. November großformatigen Filmsequenzen, die beim ersten Teil von „in the blink of an eye“ im Sommer in der Feldkircher Altstadt gedreht wurden. Vergangenheit und Zukunft kollidieren im Augenblick – und die Bühne im Montforthaus wird zum Ort der Frage: Was passiert eigentlich jetzt?

Mit der Temporären Universität öffnet sich das Festival jedes Jahr dem wissenschaftlichen Diskurs. Dieses Jahr spricht die Mikrobiologin Nadine Präg am 16. November über die Vielfalt der Mikroorganismen. Schüler:innen werden im Vorfeld von Annette Raschner auf die Begegnung vorbereitet und gestalten die Diskussion aktiv mit.

Auch das junge Publikum soll wieder zu einem wichtigen Teil der MOZ werden. Die partizipative Kinderoper „Hey, hey, hey Taxi“ bringt gemeinsam mit zwei Grundschulklassen am 22. November eine fantasievolle Geschichte auf die Bühne. Die Auftragskomposition der MOZ basiert auf dem Kinderbuch von Saša Stanišić. Peter Leipold komponiert die Musik, Jana Kühn verantwortet das Libretto, Serra Tavsanli übernimmt Klavier und Erzählung, Regie und Theaterpädagogik liegen bei Christine Marx.

Den Abschluss bildet am 30. November das traditionelle Adventskonzert mit dem Titel „Und jetzt!?“ im Dom St. Nikolaus. Mitglieder des RIAS Kammerchors Berlin treffen auf die Wiener Flötistin Dora Donata Sammer. Musik aus Vergangenheit und Gegenwart, A-cappella-Klänge, Blockflöte und Elektronik treffen dabei aufeinander.

 

Alle Termine auf einen Blick sowie die Tickets gibt es unter www.montforterzwischentoene.at

 

Veranstalter: Montforter Zwischentöne – Verein für Forschung, Lehre und Aufführung neuer Kulturformate
Künstlerische Leitung: Silvia Salzmann und Folkert Uhde

Foto: Sarah Mistura / Mistura OG